AfA Baden-Württemberg

Herzlich Willkommen!

bei der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) Baden-Württemberg. Die AfA ist die größte und mitgliederstärkste Arbeitsgemeinschaft in der SPD. Hier engagieren sich politisch interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter und gewerkschaftliche Vertrauensleute. Das Leitmotiv unserer politischen Arbeit lautet: Für Arbeit und soziale Gerechtigkeit! Für diese beiden nach wie vor aktuellen Ziele engagieren sich Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten seit über 150 Jahren.

Erwerbsarbeit entscheidet für die allermeisten Menschen über das Maß der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Unser vorrangiges Ziel muss daher der Abbau der Massenarbeitslosigkeit und die Schaffung existenzsichernder und sozial abgesicherter Arbeitsplätze sein. Errungenschaften unseres gewachsenen Sozialstaates wollen wir sichern und den Herausforderungen in Wirtschaft und Arbeitswelt anpassen. Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit und informieren Sie sich über unsere Arbeit und unsere Positionen.

Udo Lutz

AfA-Landesvorsitzender

 

Veröffentlicht in Allgemein
am 25.04.2018

Die AfA Baden-Württemberg steht an der Seite der Gewerkschaften für Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit!

Für mehr Solidarität und gegen gesellschaftliche Spaltung und Ausgrenzung
Deutschland ist ein starkes Land, trotzdem haben viele Menschen angesichts der rasanten technischen Entwicklung Zukunftsängste – ob der Arbeitsplatz sicher ist, ob das Geld und später die Rente reichen. Unser Sozialstaat ist die organisierte Solidarität zwischen den Starken und den Schwächeren, den Jungen und den Alten, den Gesunden und den Kranken, den Arbeitenden und den Arbeitslosen, den Menschen mit und ohne Behinderungen.
• Wir brauchen mehr Zusammenhalt und Solidarität in unserer Gesellschaft und innerhalb der Europäischen Union!

Für mehr Vielfalt und gegen Rassismus
Zusammenleben funktioniert nur mit gegenseitiger Achtung. Intoleranz darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Nur eine Gemeinschaft, die zusammensteht, ist eine starke Gemeinschaft. Deshalb müssen wir noch deutlicher gegen Rassismus und alle Formen von Ausgrenzung vorgehen.
• Wir brauchen mehr Respekt für andere, Toleranz und Demokratie!

Für mehr Gerechtigkeit und gegen ungleiche Lebensbedingungen
Trotz einer guten konjunkturellen Lage driftet unsere Gesellschaft immer mehr auseinander. Millionen Arbeitnehmer*innen sind im Niedriglohnsektor oder in prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt – mit gravierenden Folgen für ihre Altersrente. Bei der Bezahlung von Frauen beträgt die Lohnlücke 21 Prozent. Frauen sind oftmals in der Teilzeitfalle gefangen. Die Schere zwischen Einkommen aus Lohnarbeit einerseits und aus Gewinnen und Kapitalerträgen andererseits geht immer weiter auseinander. Bezahlbarer Wohnraum ist vor allem in Ballungsgebieten kaum noch zu finden.
• Wir brauchen gute Bildung für alle, gute Arbeitsbedingungen und gute Löhne, mehr Mitbestimmung, ein gerechtes Steuersystem sowie ein stabiles Rentenniveau.

Am 1. Mai zeigen wir unsere Solidarität. Darum beteiligt Euch an den Kundgebungen.

 

Veröffentlicht in Bundespolitik
am 19.04.2018

Der Gesetzentwurf für ein Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit liegt jetzt vor. Künftig sollen alle Beschäftigten in Betrieben ab 45 Arbeitnehmern ein Recht auf eine befristete Teilzeit-Phase bekommen, die zwischen einem und fünf Jahre dauern kann. Das Gesetz soll für alle Teilzeit-Vereinbarungen gelten, die ab dem 1. Januar 2019 geschlossen werden. Auch wer heute schon in Teilzeit arbeitet, soll künftig seine Arbeitszeiten leichter wieder verlängern können. Es ist vorgesehen, das Gesetz im dritten Quartal 2018 in den Bundestag einzubringen.

Dazu erklärt Katja Mast, stellv. Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion für Arbeit und Soziales, Familien, Senioren, Frauen und Jugend:
 
„Die Menschen haben ein Recht auf Arbeitszeiten, die zum Leben passen. Um Kinder zu erziehen, um Eltern zu pflegen, sich intensiver im Verein zu engagieren, oder um eigene Ziele zu verfolgen", so Mast. Immer wieder sei der explizite Wunsch an sie herangetragen worden, hier Klarheit zu schaffen.

Die so genannte Brückenteilzeit ziele auf mehr Planungssicherheit auf beiden Seiten des Arbeitsverhältnisses ab – also für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. „Die Brückenteilzeit nimmt bei allen Beteiligten Druck raus. Und sie hilft, Altersarmut insbesondere von Frauen zu vermeiden. Denn es sind vor allem Frauen, die in der Teilzeitfalle stecken. Für die SPD gehört die Brückenteilzeit zu einem zukunftsweisenden Arbeitsrecht“, so Mast.

 

AnkündigungenAfA-Bundeskonferenz 2018

Veröffentlicht in Ankündigungen
am 09.04.2018

Die AfA-Bundeskonferenz findet vom 27. bis 29. April 2018 in der Meistersingerhalle in Nürnberg statt und steht unter dem Motto "Der Mensch im Mittelpunkt: Leben - Arbeit - Zukunft".

Auf dem Programm stehen neben zahlreichen Grußworten, z.B. des Nürnberger Oberbürgermeisters Dr. Ulrich Maly, auch Reden der Fraktionsvorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Andrea Nahles, des Bundesministers für Arbeit und Soziales Hubertus Heil (angefragt) sowie des SPD-Generalsekretärs Lars Klingbeil. Zum Thema "Gute Arbeit" werden vier thematische Workshops angeboten. Außerdem findet die Neuwahl des AfA-Bundesvorstands statt.

Baden-Württemberg wird mit 15 Delegierten an der Bundeskonferenz teilnehmen.