AfA Baden-Württemberg

Herzlich Willkommen!

bei der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) Baden-Württemberg. Die AfA ist die größte und mitgliederstärkste Arbeitsgemeinschaft in der SPD. Hier engagieren sich politisch interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter und gewerkschaftliche Vertrauensleute. Das Leitmotiv unserer politischen Arbeit lautet: Für Arbeit und soziale Gerechtigkeit! Für diese beiden nach wie vor aktuellen Ziele engagieren sich Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten seit über 150 Jahren.

Erwerbsarbeit entscheidet für die allermeisten Menschen über das Maß der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Unser vorrangiges Ziel muss daher der Abbau der Massenarbeitslosigkeit und die Schaffung existenzsichernder und sozial abgesicherter Arbeitsplätze sein. Errungenschaften unseres gewachsenen Sozialstaates wollen wir sichern und den Herausforderungen in Wirtschaft und Arbeitswelt anpassen. Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit und informieren Sie sich über unsere Arbeit und unsere Positionen.

Udo Lutz

AfA-Landesvorsitzender

 

Veröffentlicht in Bundespolitik
am 11.05.2016

Zur aktuellen Rentendiskussion erklärte Katja Mast, Sprecherin für Arbeit & Soziales der SPD-Bundestagsfraktion:

 

„Flexible Übergänge in Rente sind eine Frage sozialer Gerechtigkeit. Statt Rente mit 70, wie von der CDU gefordert, starten wir jetzt das Gesetzgebungsverfahren zu flexiblen Übergängen in Rente. Das ist ein Meilenstein, um vor und nach der Regelaltersgrenze flexible Übergänge altersgerechter zu machen. Dazu gehört, dass es deutlich einfacher werden wird, Zusatzbeiträge zum Ausgleich von Abschlägen zu leisten. Außerdem unterstützen wir Menschen dabei, länger gesund arbeiten zu können. Wir stärken die vorsorgende Sozialpolitik u.a. mit einem vorsorgenden Gesundheitscheck. Und: Teilrenten werden transparenter, flexibler und damit attraktiver.

 

Außerdem wird die Gerechtigkeitslücke bei der sogenannten Zwangsverrentung bei SGB II-Beziehern entschärft. Bei drohender Altersarmut aufgrund von Abschlägen werden diese künftig nicht mehr vorzeitig in Rente geschickt. Diese Punkte sind für die SPD zentral.“

 

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 11.05.2016

„Endlich kommt Bewegung ins Gesetzgebungsverfahren gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen“, kommentiert der AfA-Landesvorsitzende Udo Lutz die am Dienstagabend im Kanzleramt erzielte Einigung in der Regierungskoalition. Monateland hatten die Unionsfraktionen die weitere Beratung des Gesetzentwurfs von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles blockiert.

„Der Weg ist nun frei für klare Regeln zum besseren Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und ein Verbot einer Dauerentleihung sind wirksame Maßnahmen zur Verhinderung von Lohndrückerei oder der Senkung sozialer Standards. Endlich erhalten Leiharbeiter verbriefte Rechte, die sie auch einklagen können“, so Udo Lutz weiter. Das betreffe hunderttausende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Neben dem gesetzlichen Mindestlohn werde nun eine weitere zentrale SPD-Forderung in der Arbeitsmarktpolitik in dieser Legislaturperiode umgesetzt.

Veröffentlicht in Aktuelles
am 27.04.2016

ORDNUNG UND GERECHTIGKEIT AUF DEM ARBEITSMARKT


MISSBRAUCH VON LEIHARBEIT UND WERKVERTRÄGEN WIRKSAM BEKÄMPFEN!
Der missbräuchliche Einsatz von Leiharbeit und Werkverträgen gefährdet Normalarbeitsverhältnisse. Arbeitgeber dürfen sich dadurch nicht länger einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Stammarbeitsplätze und Tarifverträge müssen geschützt, prekäre Beschäftigung zurückgedrängt und Betriebsräte gestärkt werden. Die lange beschlossenen Forderungen müssen endlich mit Leben gefüllt werden. Der Gesetzentwurf aus dem Bundesarbeitsministerium enthält Lösungsansätze. Aber die Unionsfraktionen blockieren seit Monaten das weitere parlamentarische Verfahren. Millionen Menschen bekommen dadurch weniger Geld für ihre Arbeit und haben weniger Rechte. Sachgrundlose Befristungen darf es nicht länger geben.

GEGEN DROHENDE ALTERSARMUT!
Der Mindestlohn wirkt! Allen Unkenrufen der Wirtschaft zum Trotz ist der Mindestlohn kein Jobkiller, sondern ein Motor für gerechtere Lohnentwicklung. Nun gilt es, die vor Krieg und Terror zu uns Geflüchteten in Arbeit und Gesellschaft zu integrieren. Sie dürfen nicht ausgegrenzt oder gegen Einheimische ausgespielt werden. Daher darf es keine Aufweichungen beim Mindestlohn geben, und auch die Kontrollen zu dessen Einhaltung dürfen nicht vernachlässigt werden. Der eingeführte gesetzliche Mindestlohn reicht bei weitem nicht aus, um auf eine existenzsichernde Alterssicherung zu kommen. Vielen Menschen droht Altersarmut, wenn jetzt nicht mit weiteren Maßnahmen gegengesteuert wird. Das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung muss dringend stabilisiert, eine solidarische Lebensleistungsrente eingeführt werden. Eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters lehnen wir strikt ab.

MEHR RECHTE FÜR FRAUEN AUF DEM ARBEITSMARKT!
Auch im 21. Jahrhundert ist die Arbeit von Frauen immer noch weniger wert. Die geschlechtsspezifische Lohnlücke ist seit Jahren nahezu unverändert hoch. Deutschland ist damit weiterhin unter den Schlusslichtern in Europa. Frauen sind überdurchschnittlich in Teilzeit und/oder im Niedriglohnsektor beschäftigt, sie sind seltener in Führungspositionen. Dazu übernehmen sie einen Großteil der Familienarbeit. Das wirkt sich auf ihre Aufstiegschancen und ihre Alterssicherung aus.

FÜR MEHR SOLIDARITÄT!
Wenn wir den Zusammenhalt unserer Gesellschaft nicht gefährden wollen, brauchen wir mehr Solidarität. Dafür treten wir ein: Für mehr Solidarität zwischen den arbeitenden Menschen, zwischen den Generationen, zwischen Einheimischen und Flüchtlingen, zwischen Schwachen und Starken. Wir fordern die Rückkehr zu einer paritätischen Finanzierung der Beiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung.