AfA Baden-Württemberg

 

Herzlich Willkommen!

bei der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) Baden-Württemberg. Die AfA ist die größte und mitgliederstärkste Arbeitsgemeinschaft in der SPD. Hier engagieren sich politisch interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter und gewerkschaftliche Vertrauensleute. Das Leitmotiv unserer politischen Arbeit lautet: Für Arbeit und soziale Gerechtigkeit! Für diese beiden nach wie vor aktuellen Ziele engagieren sich Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten seit über 150 Jahren.

Erwerbsarbeit entscheidet für die allermeisten Menschen über das Maß der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Unser vorrangiges Ziel muss daher der Abbau der Massenarbeitslosigkeit und die Schaffung existenzsichernder und sozial abgesicherter Arbeitsplätze sein. Errungenschaften unseres gewachsenen Sozialstaates wollen wir sichern und den Herausforderungen in Wirtschaft und Arbeitswelt anpassen. Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit und informieren Sie sich über unsere Arbeit und unsere Positionen.

Udo Lutz

AfA-Landesvorsitzender

 

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 28.06.2018

Existenzsicherung immer noch fraglich - AfA-Vorsitzender Udo Lutz: „In vielen Landstrichen kann man davon nicht leben“

Lutz Buko2012Der SPD-Arbeitnehmerflügel begrüßt die neue Empfehlung der Mindestlohnkommission für eine Anhebung des Mindestlohnes auf 9,19 Euro ab 1. Januar 2019 und 9,35 Euro ab 1. Januar 2020.
Der AfA-Vorsitzende Udo Lutz betont, dass durch den Mindestlohn der SPD die niedrigsten Löhne überwunden werden konnten. „Allerdings“, so Lutz, „ist damit oftmals kein ordentliches Auskommen gesichert. „Die hohen Lebenshaltungskosten, vor allem die steigenden Mieten und die hohen Kosten für Mobilität, machen es ja selbst Mittelschichtseinkommen inzwischen schwer, über die Runden zu kommen. Weniger als 10 Euro pro Stunde helfen hier nicht weiter.“

Zudem müsse die öffentliche Hand in Land und Kommunen mit Vergabeordnungen und einem verbesserten Landestariftreue- und Mindestlohngesetz für tarifgebundene Beschäftigung sorgen. Für die AfA steht fest: „Aus öffentlichen Geldern soll nur gute Arbeit finanziert werden, keine Dumpinglöhne. Dazu gehört die Tariftreue der Beauftragten Unternehmen und dann auch mehr Kontrollen zur Einhaltung des Mindestlohns“, so Lutz.

Veröffentlicht in Europa
am 27.06.2018

Der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD, Klaus Barthel, und der Bundestagsabgeordnete Uwe Schmidt begrüßen die Entscheidung des EU-Parlamentes, die im Verkehrsausschuss beschlossene Ausnahmen bei der Entsenderichtlinie für das Transportgewerbe zu korrigieren:

Der öffentliche Druck der sozialdemokratischen Parteien und auch deutscher Arbeitgebervertreter hat Wirkung gezeigt – Die geplante Ausnahme in der Entsenderichtlinie für die Transportbranche von konservativen Politiker ist vom Tisch. „Der krude Plan, dass Lkw-Fahrerinnen und Fahrer weiterhin für Tiefstlöhne und ohne soziale Absicherung quer durch Europa fahren dürfen, war skandalös. Gut, dass das EU-Parlament dem Sozialdumping und Nomadentum auf den Autobahnen eine Absage erteilt hat. Das ist für deutsche Speditionsunternehmen und ihre Fahrerinnen und Fahrer eine gute Nachricht“, so Klaus Barthel.

„Es ist nicht akzeptabel und nicht nachvollziehbar, dass konservative deutsche Abgeordnete im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments dafür gestimmt haben, dass die Entsenderichtlinie nicht für die Transportbranche gelten soll“, ergänzt Uwe Schmidt, MdB. Und weiter: „Hier wurde der lange Kampf der deutschen Speditionsunternehmen und der Gewerkschaften für faire Arbeits- und Wettbewerbsbedingungen im europäischen Transportgewerbe vollkommen konterkariert.“

Der klare Wettbewerbsnachteil deutscher Speditionsunternehmen gegenüber osteuropäischen Anbietern wurde korrigiert und der grenzüberschreitende europäische Verkehrsmarkt bekommt nun klare Regeln. Das deutsche Transportgewerbe und die Kolleginnen und Kollegen auf der Straße können optimistisch in die Zukunft blicken.

„Dass das Europäische Parlament die Entscheidung des Ausschusses korrigiert hat, zeigt deutlich, dass die Proteste und klare Positionierung von Gewerkschaften und auch des SPD-geführten Arbeitsministeriums den Unterschied gemacht haben. Ausländischen Arbeitskräften muss künftig branchenübergreifend der gleiche Lohn wie den Einheimischen gezahlt werden. Nur so wird Lohn- und Sozialdumping in der Europäischen Union Einhalt geboten. Die Entsenderichtlinie gilt nun auch im Transportgewerbe ab der ersten Minute“, so Barthel und Schmidt unisono.

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 16.06.2018

Die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) begrüßt mit der Brückenteilzeit die jüngste Initiative von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. So sollen ArbeitnehmerInnen ab 2019 die Möglichkeit bekommen, ihre Stelle in einem bestimmten Zeitkorridor auf Teilzeit reduzieren und später wieder auf eine Vollzeitstelle aufstocken zu können.