AfA Baden-Württemberg

Herzlich Willkommen!

bei der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit in der SPD (AfA) Baden-Württemberg. Die AfA ist die größte und mitgliederstärkste Arbeitsgemeinschaft in der SPD. Hier engagieren sich politisch interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter und gewerkschaftliche Vertrauensleute. Das Leitmotiv unserer politischen Arbeit lautet: Für Arbeit und soziale Gerechtigkeit! Für diese beiden nach wie vor aktuellen Ziele engagieren sich Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten seit über 150 Jahren.

Erwerbsarbeit entscheidet für die allermeisten Menschen über das Maß der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Unser vorrangiges Ziel muss daher der Abbau der Massenarbeitslosigkeit und die Schaffung existenzsichernder und sozial abgesicherter Arbeitsplätze sein. Errungenschaften unseres gewachsenen Sozialstaates wollen wir sichern und den Herausforderungen in Wirtschaft und Arbeitswelt anpassen. Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit und informieren Sie sich über unsere Arbeit und unsere Positionen.

Udo Lutz

AfA-Landesvorsitzender

 

Veröffentlicht in Allgemein
am 16.11.2022

Die AfA Baden-Württemberg erklärt sich solidarisch und steht an Eurer Seite im Kampf für 8 Prozent mehr Lohn für rund 436.000 Mitglieder in Baden-Württemberg. Wir verfolgen eure selbstbewussten Tarifauseinandersetzungen und die Warnstreiks im gesamten Bundesgebiet sehr genau.

Wir stehen hinter den rund mehr als 200.000 Beschäftigten, die bereits in der ersten Woche nach Ende der Friedenspflicht sich an Warnstreiks beteiligt haben.


Wir stehen vollkommen hinter eurer Forderung der 8 Prozent mehr Lohn. Eine vom Arbeitgeberverband Südwestmetall kurz vor Ende der Friedenspflicht angebotene Einmalzahlung in Höhe von 3.000 Euro ist bei der aktuellen Inflation und den gestiegenen Preisen, beispielweise bei Lebensmitteln oder Energie, absolut nicht nachvollziehbar. Die hohen Lebenshaltungskosten werden hoch bleiben. Hier hilft nur eine prozentuale, dauerhaft geltende Lohnerhöhung. Eine Einmalzahlung von 3.000 Euro für 30 Monate würde faktisch nur eine Erhöhung für die nächsten 30 Monate von 100 Euro bedeuten, somit im Durchschnitt nur 2 Prozent.


Wir sind mit Euch solidarisch und unterstützen Euch, egal ob in Teningen, Waldkirch oder in Stuttgart-Zuffenhausen: „Wer die Preise kennt, will 8 Prozent.“


Im Namen der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit Baden-Württemberg senden wir euch unsere solidarischen Grüße. Wir stehen auf eurer Seite!

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 15.07.2022

„Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt in Baden-Württemberg verschlechtert sich zunehmend. 2021 wurden deutlich weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen, mehr als 25.000 junge Menschen konnten keinen Ausbildungsplatz finden“, betont Udo Lutz, Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) der SPD Baden-Württemberg. Grund dafür sei vor allem die Corona-Pandemie, die passende Ausbildungsangebote und Qualifizierung erschwert hat. Hinzu komme, dass tarifgebundene Ausbildungsplätze weniger werden, da immer mehr Unternehmen Gefallen an ungelernten Arbeitskräften finden. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels sei dies ein völlig falsches Signal, so die Meinung der AfA.

„Junge Menschen haben es immer schwerer, ihr in der Verfassung garantiertes Recht auf freie Berufswahl in Anspruch zu nehmen; es fehlen Ausbildungsplatzangebote, die ihren Interessen entsprechen“, so Udo Lutz weiter. Um eine bessere und flächendeckendere Ausbildung zu gewährleisten, müssten sich mehr Betriebe an der Ausbildung beteiligen. Kleine und mittlere Betriebe sollten unterstützt werden, wenn sie ausbilden. Denn die Jugendlichen bräuchten echte Perspektiven und die Möglichkeit, ihre berufliche Laufbahn selbstbestimmt zu gestalten. Weiter fordert die AfA eine Ausbildungsgarantie. „Im Gegensatz zu anderen Bundesländern, die bereits an einer rechtlich verbindlichen Ausbildungsgarantie arbeiten, ist die Landesregierung bislang untätig geblieben.“, kritisiert Udo Lutz. 

Veröffentlicht in Allgemein
am 01.07.2022

Liebe Kolleginnen,

liebe Kollegen,

 

die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Baden-Württemberg solidarisiert sich mit der Belegschaft und dem Betriebsrat der EvoBus GmbH an den Standorten Mannheim und Neu-Ulm.

 

Seit Jahren sind die Beschäftigten durch Neustrukturierungen, Umfirmierungen und drohenden Stellenabbau enormen Belastungen ausgesetzt. Trotz des großen Engagements von Betriebsrat und IG Metall konnte nicht verhindert werden, dass der Rohbau des Reisebusses nach Tschechien verlagert wurde. Die daraus resultierenden Qualitätsprobleme hat die Belegschaft an den deutschen Standorten stets mit ihrer Nacharbeit ausgebügelt.

Obwohl angesichts unterbrochener Lieferketten bei vielen Betrieben ein Umdenken einsetzt, soll künftig die komplette Rohbau-Produktion nach Tschechien verlagert werden. Dadurch sind die gesamten Standorte in Gefahr. Vom angekündigten Arbeitsplatzabbau sind rund 1.500 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen.

 

Die AfA Baden-Württemberg unterstützt Euch in Eurem Kampf gegen Arbeitsplatzabbau und für eine Zukunft der Beschäftigten in Mannheim und Neu-Ulm. Wir stehen solidarisch an Eurer Seite und wünschen Euch viel Kraft und Erfolg!