AfA Baden-Württemberg

 

AfA fordert: Es braucht endlich eine Umverteilung

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Die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Baden-Württemberg nimmt die neuste Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Kinderarmut ernst. Die Genossen wollen deshalb ihre Forderung nach einer gerechten Umverteilung erneut ganz oben auf die politische Agenda der Partei setzen.

So brachte die Bertelsmann-Stiftung zu Tage, dass im Vergleich zu 2011 immer mehr Familien auf eine staatliche Grundsicherung angewiesen sind. Dies betrifft vor allem die Kleinen. Zwei Millionen Kinder müssen sich demzufolge mit beengtem Wohnen, wenig Geld für gutes Essen, Gesundheit, Hobbies und Bildungsmöglichkeiten zufrieden geben. Daraus ergeben sich weniger Teilhabechancen und schlechtere Möglichkeiten irgendwann aus diesem Strudel zu entkommen.  In Baden-Württemberg, macht sich laut Studie, die Kinderarmut vor allem in Freiburg bemerkbar.

Der AfA-Landesvorsitzende Udo Lutz fordert deshalb: „Wir dürfen die Armut im Land nicht tolerieren! Wir müssen in unseren staatlichen Einrichtungen den Kindern die Möglichkeit geben, sich frei vom Geldbeutel der Eltern entfalten zu können. Dies kann zum Beispiel mit dem Ganztagsunterricht gut verknüpft werden. Doch natürlich müssen wir auch die Wurzel bekämpfen und verhindern, dass viele Menschen auf Grundsicherung, etc. angewiesen sind. So braucht es eine gerechte Verteilung des Geldes. Wer arbeitet soll auch davon leben können. Egal ob Single, Alleinerziehende oder Familienmitglieder. Zuletzt haben wir auf unserer Bundeskonferenz wichtige Beschlüsse gefasst, wie dies gelingen kann. Diese Beschlüsse werden wir wieder erneut in den Mittelpunkt der Diskussion zur inhaltlichen Aufstellung des nächsten Wahlprogrammes stellen. Wen sich schließlich jemand um die Belange der Ärmsten ernsthaft kümmern kann, dann ist das die SPD“.