AfA Baden-Württemberg

Herzlich Willkommen!

bei der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) Baden-Württemberg. Die AfA ist die größte und mitgliederstärkste Arbeitsgemeinschaft in der SPD. Hier engagieren sich politisch interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter und gewerkschaftliche Vertrauensleute. Das Leitmotiv unserer politischen Arbeit lautet: Für Arbeit und soziale Gerechtigkeit! Für diese beiden nach wie vor aktuellen Ziele engagieren sich Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten seit über 150 Jahren.

Erwerbsarbeit entscheidet für die allermeisten Menschen über das Maß der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Unser vorrangiges Ziel muss daher der Abbau der Massenarbeitslosigkeit und die Schaffung existenzsichernder und sozial abgesicherter Arbeitsplätze sein. Errungenschaften unseres gewachsenen Sozialstaates wollen wir sichern und den Herausforderungen in Wirtschaft und Arbeitswelt anpassen. Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit und informieren Sie sich über unsere Arbeit und unsere Positionen.

Udo Lutz

AfA-Landesvorsitzender

 

Veröffentlicht in Allgemein
am 23.07.2020

Die AfA Baden-Württemberg begrüßt die vom SPD-Landesvorstand in seiner Sitzung am 18. Juli 2020 verabschiedeten Resolutionen:

  • Die SPD erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten von Karstadt und Kaufhof und fordert eine Transfergesellschaft mit 12-monatiger Laufzeit und Qualifizierungsmaßnahmen.
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  • Für einen Pflegebonus und bessere Arbeitsbedingungen auch für Klinikpersonal. In der Altenpflege bleibt ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag unser Ziel.
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BundespolitikDie Grundrente kommt!

Veröffentlicht in Bundespolitik
am 09.07.2020

Die Grundrente ist beschlossen, der Mindestlohn wird erhöht, der Pflegemindestlohn tritt in Kraft, Familien bekommen den Kinderbonus und die Mehrwertsteuerabsenkung wird unsere Konjunktur ankurbeln. Die SPD wirkt. Ohne die SPD gibt es keinen Fortschritt für unseren Sozialstaat.

Die Grundrente ist keine Sozialhilfeleistung. Im Gegenteil: Sie wird durch eigene Arbeitsleistung erworben. Wer die nötigen Zeiten erworben hat und die Voraussetzungen für einen Grundrentenanspruch erfüllt, bekommt sie - genauso wie die Rente - von der Deutschen Rentenversicherung ausgezahlt.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat Wert darauf gelegt, dass keine Bedürftigkeitsprüfung erfolgt. Die Grundrente wird ohne Antrag automatisch ausgezahlt. Es ist lediglich vorgesehen, dass zusätzliches Einkommen oberhalb eines Freibetrags auf die Grundrente angerechnet wird. 

"Die Einführung der Grundrente ist ein sozialpolitischer Meilenstein", betont der AfA-Landesvorsitzende Udo Lutz. Das trage dazu bei, das Vertrauen in das gesetzliche Rentensystem zu stärken. Ein Anspruch auf Grundrente wird ab dem 1. Januar 2021 bestehen. Die Auszahlung wird aus organisatorischen Gründen ab Juli 2021 schrittweise, aber rückwirkend erfolgen.

Mehr Infos finden sie beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales 

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 24.06.2020

Die Krankenhäuser in öffentlicher Trägerschaft haben sich in der Corona-Krise besonders bewährt. Intensivbetten mussten vorgehalten werden, planbare Operationen wurden verschoben. Alles funktionierte sehr schnell und gut! Dadurch konnte die Krise bislang gut bewältigt werden, aber viele Kliniken sind in eine finanzielle Schieflage geraten.

„Bei der Finanzierung gibt es dringenden Handlungsbedarf. Das darf aber keinesfalls zu Lasten der Beschäftigten gehen. Die AfA erteilt daher einem Abbau von Kapazitäten oder Personal sowie dem fortschreitenden Outsourcing eine klare Absage“, betont Udo Lutz, Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Baden-Württemberg. Schon jetzt arbeiteten die Pflegekräfte am Limit. Fallpauschalen, die eigentlich zur Deckung der Betriebskosten gedacht sind, werden für Investitionen herangezogen. Damit eine wohnortnahe Versorgung auch in Zukunft gewährleistet ist, brauche es eine tragfähige Finanzierung. Die AfA fordert deshalb eine faire Diskussion über eine Kostenbeteiligung aller im Sinne einer Bürgerversicherung.