AfA Baden-Württemberg

Herzlich Willkommen!

bei der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) Baden-Württemberg. Die AfA ist die größte und mitgliederstärkste Arbeitsgemeinschaft in der SPD. Hier engagieren sich politisch interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter und gewerkschaftliche Vertrauensleute. Das Leitmotiv unserer politischen Arbeit lautet: Für Arbeit und soziale Gerechtigkeit! Für diese beiden nach wie vor aktuellen Ziele engagieren sich Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten seit über 150 Jahren.

Erwerbsarbeit entscheidet für die allermeisten Menschen über das Maß der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Unser vorrangiges Ziel muss daher der Abbau der Massenarbeitslosigkeit und die Schaffung existenzsichernder und sozial abgesicherter Arbeitsplätze sein. Errungenschaften unseres gewachsenen Sozialstaates wollen wir sichern und den Herausforderungen in Wirtschaft und Arbeitswelt anpassen. Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit und informieren Sie sich über unsere Arbeit und unsere Positionen.

Udo Lutz

AfA-Landesvorsitzender

 

Veröffentlicht in Allgemein
am 09.01.2019

Der AfA-Landesvorstand unterstützt das Volksbegehren für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg.

Dazu erklärt AfA-Landesvorsitzender Udo Lutz: 
"Familien müssen finanziell entlasten werden. Einkommensschwache Familien sind trotz sozialer Staffelung von Kita-Gebühren überdurchschnittlich hoch belastet. Eltern sollen nicht arbeiten müssen, um die Betreuungskosten für ihre Kinder bezahlen zu können. Dadurch schaffen wir mehr Bildungsgerechtigkeit. Wir wollen bestmögliche Förderung von Beginn an für jedes Kind, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Wir wollen gleichwertige Lebensverhältnisse. Es darf nicht vom Wohnort abhängen, ob der Kita-Besuch mehrere hundert Euro kostet oder nicht. Durch die Unterstützung des Landes wird es auch kleineren und finanzschwachen Kommunen möglich, beitragsfreie Kinderbetreuung zu gewähren."

Mehr Infos

 

 

 

Pressemitteilungen100 Jahre Acht-Stunden-Tag

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 19.11.2018

Mit der Ausrufung der deutschen Republik ist eng die Einführung des Frauenwahlrechts und die Einführung des Acht-Stunden-Tag verbunden. Beides wurde am 12.November 1918 erlassen.
Doch während die Frauen 1919 wählen konnten, stieß die Umsetzung des Acht-Stunden-Tags immer wieder auf Widerstände. Die Durchsetzung der 40-Stunden-Wochen konnte erst nach langem gewerkschaftlichem Kampf in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts erreicht werden. Später folgte der Kampf vor allem der IG Metall um die 35-Stunden-Woche.

Der  Acht-Stunden-Tag ist eine große Errungenschaft der Arbeiter*innen und ihrer Gewerkschaften und sollte heute eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Aber auch heute, wo progressive Kräfte in den Gewerkschaften und der SPD über eine Kürzungen der Arbeitszeit debattieren, wird auf der anderen Seite über eine Flexibilisierung auch mit längeren Arbeitszeitennachgedacht. So hat die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände erst kürzlich geäußert, dass diese 100 Jahre alte Regelung nicht mehr für eine moderne Arbeitswelt gedacht ist.

„Klar ist, wir müssen als Arbeitnehmer*innen, Betriebsräte, Gewerkschafter*innen und Sozialdemokrat*innen die Digitalisierung gestalten und Rahmenbedingungen festlegen,“ stellt Udo Lutz, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen Baden-Württemberg fest.
„Eine Flexibilisierung zum Nachteil der Arbeitnehmer*innen werden wir nicht zulassen“ ergänzt Udo Lutz.

Wir brauchen flexible Arbeitszeiten in einer sich laufend ändernden Gesellschaft, die starre Arbeitszeit von 8 Uhr bis 17 Uhr ist in den Betrieben schon lange vorbei. Ein Unternehmen, das keine Gleitzeit anbietet, hat Nachteile  im Wettbewerb um die besten Fachkräfte. Auch schwindet die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit immer mehr.

„Wir müssen den Arbeitnehmer auch vor sich selbst schützen und dieser Entgrenzung entgegen wirken“ so Evelyne Gottselig, stellvertretende Vorsitzende der AfA.

PressemitteilungenAfA stärkt Boos den Rücken

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 06.11.2018

Die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Baden-Württemberg stärkt im Ideenwettstreit um die Position des SPD-Generalsekretärs Luisa Boos den Rücken. Die junge Südbadenerin ist für die Arbeitsgemeinschaft im Team mit der Landesvorsitzenden Leni Breymaier die beste Verkörperung einer SPD der Zukunft.

Als Breymaier und Boos vor zwei Jahren die SPD Baden-Württemberg in einer misslichen Lage übernommen haben, konnten neue Impulse auf den Weg gebracht werden und erste Schritte weg von dem Image einer verstaubten Partei begonnen werden. Die AfA lobt dabei die frische Art von Boos und ihren modernen Umgang mit den sozialen Medien. Speziell bei Letzteren hebt sie sich von vielen anderen Akteuren der Landespolitik ab. In ihrer Hauptamtlichkeit hat sie zudem bisher stärker die partei in ihrer Breite unterstützt und mit den vielen Vor-Ort-Terminen mit Kreisverbänden und Ortsvereinen den direkten Austausch gesucht.

AfA-Landesvorsitzender Udo Lutz stellt klar: "Boos und Breymaier stecken sehr viel Engagement in die Erneuerung unserer Partei. Es ist schade, dass nun gerade die am lautesten schreien, die in den letzten zwei Jahren stetig blockiert haben. Nach 12,7 Prozent ist ein schneller Weg aus der Krise nicht machbar, dieser muss besonnen sein und die verschiedenen Ebenen der Partei mitnehmen. Gemeinsam können wir zurück zu alter Stärke finden. Dafür braucht es aber auch Kontinuität an der Spitze!"