AfA Baden-Württemberg

Herzlich Willkommen!

bei der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) Baden-Württemberg. Die AfA ist die größte und mitgliederstärkste Arbeitsgemeinschaft in der SPD. Hier engagieren sich politisch interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter und gewerkschaftliche Vertrauensleute. Das Leitmotiv unserer politischen Arbeit lautet: Für Arbeit und soziale Gerechtigkeit! Für diese beiden nach wie vor aktuellen Ziele engagieren sich Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten seit über 150 Jahren.

Erwerbsarbeit entscheidet für die allermeisten Menschen über das Maß der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Unser vorrangiges Ziel muss daher der Abbau der Massenarbeitslosigkeit und die Schaffung existenzsichernder und sozial abgesicherter Arbeitsplätze sein. Errungenschaften unseres gewachsenen Sozialstaates wollen wir sichern und den Herausforderungen in Wirtschaft und Arbeitswelt anpassen. Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit und informieren Sie sich über unsere Arbeit und unsere Positionen.

Udo Lutz

AfA-Landesvorsitzender

 

Veröffentlicht in Allgemein
am 28.04.2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

den 1. Mai 2020 müssen wir anders begehen, als wir das gewohnt sind. Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hindern uns daran, die traditionellen Mai-Kundgebungen abzuhalten.

Dennoch zeigen wir unsere Solidarität!
Z.B. durch eine Fahnenaktion, an der sich die SPD-Regionalzentren, aber auch Gewerkschafterinnen und  Gewerkschafter beteiligen.

Oder über die Sozialen Medien.

Besucht ab 10 Uhr den regionalen Stream des DGB Baden-Württemberg. bw.dgb.de/erstermai bei Facebook oder Youtube.

Wir stehen auch in schwierigen Zeiten zusammen - wenn auch mit Abstand: digital, auf neuen Wegen.

Aufruf der AfA Baden-Württemberg zum 1. Mai

Veröffentlicht in Veranstaltungen
am 23.10.2019

AfA-Landesvorstand (Gewählt am 09.11.2019 in Stuttgart)

 

Die  diesjährige Landesdelegiertenkonferenz der AfA Baden-Württemberg fand am 9. November 2019 in Stuttgart statt. Sie stand unter dem Motto "Gutes Klima - Gute Arbeit - Gutes Leben!"

Udo Lutz wurde mit über 91 % als AfA-Landesvorsitzender bestätigt. Zu seinen Stellvertreter*innen wurden gewählt Evelyne Gottselig (KV Mannheim) und Alessandro Lieb (KV Ostalb. Als Beisitzer*innen gehören dem neuen Landesvorstand weiterhin an: Jörg Bertermann (KV Rhein-Neckar), Bettina Bludau (KV Stuttgart), Daniele Cipriano (KV Lörrach), Dr. Sérgio Fernandes Fortunato (KV Emmendingen), Fabian Fink (KV Konstanz), Gerri Kannenberg (KV Stuttgart), Nadine Kress (KV Heilbronn-Land), Tanja Majer (KV Ludwigsburg), Beate Müller (KV Esslingen), Sarah Schlösser (KV Stuttgart), Regina Schmidtä-Kühner (KV Karlsruhe-Stadt) und Michael Weiß (KV Heilbronn-Land).

Der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch sowie der AfA-Bundesvorsitzende Klaus Barthel sprachen ein Grußwort. Hauptredner war der DGB-Landesbezirksvorsitzende Martin Kunzmann.

Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Transformation in der Arbeitswelt. Diese dürfe nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden. Veränderungen müssen sozial gerecht gestaltet werden. Arbeitsplätze müssen langfristig gesichert und der starke Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg erhalten werden.

Einladung

Berichts- und Antragsbuch

Beschlüsse

Veröffentlicht in Landespolitik
am 18.07.2019

Der SPD-Fraktions- und Landesvorsitzende Andreas Stoch und Vorsitzende des DGBs und seiner Mitgliedsgewerkschaften in Baden-Württemberg erklären:

Wir fordern die Landesregierung auf, ihren Angriff auf das Arbeitszeitgesetz und damit auf den Schutz der Beschäftigten einzustellen. Eine pauschale Verlängerung der täglichen Höchstarbeitszeit auf zwölf Stunden, wie dies zumindest von Teilen der Landesregierung beabsichtigt ist, oder eine Festlegung einer Wochen- statt einer täglichen Arbeitszeit lehnen wir entschieden ab. 

Die von der Landesregierung ins Spiel gebrachte Gefährdungsbeurteilung bei der Ausweitung von Arbeitszeiten ist ein untauglicher Versuch, ein Problem zu lösen, das es ohne die generelle Ausweitung der Arbeitszeit nicht gäbe. Schon jetzt gibt es vielfältige Möglichkeiten, die Arbeitszeit flexibel zu gestalten. Dort, wo es Tarifverträge gibt, sind gute und flexiblere Arbeitszeitmodelle möglich. Beschäftigte in ganz unterschiedlichen Branchen beweisen vielfach, dass sie bereit und in der Lage sind, unterschiedlichen betrieblichen Anforderungen gerecht zu werden. 

Ziel muss es sein, die Chancen neuer Arbeitszeitmodelle beispielsweise für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu nutzen, ohne die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten zu verschlechtern. In diesem Zusammenhang ist es entlarvend, dass gerade von konservativer Seite das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Arbeitszeiterfassung Anlass war, den Abbau des Arbeitnehmerschutzes zu fordern. Aus unserer Sicht muss das Urteil derart umgesetzt werden, dass die unterschiedlichen betrieblichen Gegebenheiten berücksichtigt, aber keineswegs Arbeitnehmerrechte beschnitten werden. Darüber hinaus ist die Zeitsouveränität der Beschäftigten als mindestens gleichwertiges Ziel zu betrieblichen Flexibilitätsanforderungen zu verfolgen.

Baden-Württemberg wird den Anspruch, das Musterland für gute Arbeit zu sein, dann erfüllen, wenn im Schulterschluss von Beschäftigten, Betriebsräten, Personalräten, Mitarbeitervertretungen, Gewerkschaften und Unternehmen tarifvertraglich abgesichert passgenaue Lösungen gefunden werden. Das Arbeitszeitgesetz darf hierfür jedoch nicht zu Lasten der Beschäftigten verändert werden. Wir treten daher entschieden für den Schutz der Beschäftigten vor überlangen Arbeitszeiten ein.  

Stuttgart, 4. Juli 2019

Kurt Amberger (EVG) 
Catharina Clay (IG BCE)
Martin Gross (Verdi)
Andreas Harnack (IG BAU) 
Uwe Hildebrandt (NGG) 
Hans-Jürgen Kirstein (GdP)
Martin Kunzmann (DGB) 
Doro Moritz (GEW)
Roman Zitzelsberger (IG Metall)

Andreas Stoch MdL
Dr. Boris Weirauch MdL