AfA Baden-Württemberg

 

AfA Baden Württemberg missbilligt Vorgehen bei XXXL Mann Mobilia

Veröffentlicht in Pressemitteilungen

SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Baden-Württemberg ist erschüttert über das rechtswidrige Vorgehen der Geschäftsführung von Mann Mobilia Mannheim. Wie bereits 2013 in München begeht das Unternehmen mit diesem unmenschlichen und eiskalt ökonomisch kalkulierten Vorgehen eindeutigen Rechtsbruch. Am Montag 01.02.2016 wurden ohne Vorwarnung ca. 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter per Security bei XXXL Mann Mobilia in Mannheim am betreten ihres Arbeitsplatzes gehindert. 

Nacheinander wurden sie von der Security an ihren Arbeitsplatz eskortiert um ihren Arbeitsplatz schnellsten auszuräumen.

Die Standortsicherungsvereinbarung die noch bis Ende des Jahres  läuft wird von der Unternehmensführung schlicht ignoriert. Ebenso wie der Betriebsrat ignoriert und nicht einmal informiert wurde. „ Das ist ein nicht akzeptables Vorgehen der Geschäftsführung. In unserem Land gibt es Gesetzte die einzuhalten sind.“ so Udo Lutz AfA Landesvorsitzender.

Auch die Standorte Eschborn und Wiesbaden werden sind Beschäftigte betroffen

In Würzburg, wohin die Verlagerung stattfindet, wurden just 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neu eingestellt. Leiharbeitnehmer aus Mannheim wurden auf andere Standorte verteilt. Langjährig Beschäftigte wie auch der Betriebsrat wurden vor vollendete Tatsachen gestellt

„ Das ist Sozialdumping der schlimmsten Sorte. Ein Ausspielen der Beschäftigten darf es nicht geben. Dieser Geschäftsführung muss man den „roten Stuhl“ vor die Tür stellen.“ so Evelyne Gottselig stv. AfA Landesvorsitzende .

Aus diesem Grund sprechen wir allen Beschäftigten von XXXL Mann Mobilia, dem dortigen Betriebsrat und den Kolleginnen und Kollegen von ver.di Rhein-Neckar unsere uneingeschränkte Solidarität und Unterstützung aus.